Knockout für den Inneren Schweinehund

Wenn Training zur Routine wird, bleibt der Fortschritt auf der Strecke. Und der Innere Schweinehund will lieber alle Viere von sich strecken. Gegen solche Durchhänger hilft am besten ein Programmwechsel. Statt an Geräten mal im Kursraum powern, statt im Cardio-Training mal beim Fitness-Boxen schwitzen. Und wenn dann der Trainingsplan von keiner geringeren als von Regina Halmich stammt, der erfolgreichsten Boxerin aller Zeiten, dann geht der faule Schweinehund schnell k.o. und die Lust aufs Training kehrt zurück.

Denn Fitnessboxen ist Ausdauer und Krafttraining im fliegenden Wechsel, jeder Muskel wird gefordert und die Kalorienverbrennung läuft auf Hochtouren.
Die wichtigsten Schritte in ein effektives Box-Workout beschreibt Regina Halmich so:

– Einmal pro Woche ist ein guter Anfang.
– 30 bis 60 Minuten reichen aus
– Allmählich auf zwei- bis dreimal wöchentlich steigern
– Fordern aber nicht überfordern
– Nach drei bis vier Monaten ist ein gutes Fitness-Level erreicht

Fitness-Boxen ist sehr vielseitig. Es fördert Kraft, Ausdauer, Kondition, Schnelligkeit und Reaktion. Die Übungen sind kurzweilig und bieten einen Querschnitt durch viele Fitness-Arten. Dabei stehen am Anfang Boxtechniken und Basis-Übungen wie Seilspringen, Schattenboxen und der typische Boxerlauf. Später folgen Ausfallschritte und Kicks, Schattenboxen mit und ohne Hanteln, Planks, die Liegestütze auf den Unterarmen mit einarmigen Ruderbewegungen.

Box-Queen Regina Halmich empfiehlt ein paar Stunden beim Personaltrainer, damit technische Fehler und daraus vielleicht entstehende Verletzungen vermieden werden. Der Trainer achtet dann auch gleich auf das richtige Aufwärmprogramm, das die Muskulatur geschmeidig macht und bei blitzschnellen Luftschlägen wie Geraden und Haken vor Muskelzerrungen schützt. Außerdem sorgen die Anleitungen des Trainers für zusätzliche Motivation.

Foto: Joachim Gabbert

Knockout für den Inneren Schweinehund
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