Erfahrungsbericht Lisa Tag 1 Ladephase

Der erste Ladetag begann ziemlich spontan, weil ich meine ewige „Fresserei“ einfach selbst nicht mehr ertragen konnte. Also beschloss ich einfach, aus diesem Tag etwas besonderes zu machen und ihn mit in mein Vorhaben einzubauen.

Gesagt getan, ich bediente mich also der Globulis und wartete noch etwa eine halbe Stunde, bevor ich mein Rührei mit Bacon in die Pfanne warf. Dazu gab es Brötchen mit Frikadelle, Käse, Majo, Ketchup und danach noch ein Schokobrötchen.

Vormittags trank ich reichlich Kakao und Latte Macchiato mit verschiedenem Geschmackssirup. Zwischendurch ging es mir wirklich nicht gut, aber durch die Lauferei von Tisch zu Tisch in meinem Café konnte sich das Essen Gott sei Dank schnell wieder setzen. Man meint ja, während man eine Diät macht, fühlt man sich bereits besser, weil man weiß, dass man jetzt ja etwas dagegen unternimmt. Hier ist das anders, die ersten zwei Tage sind einfach noch einmal dafür da, sich vor Augen zu führen, wie man in etwa bisher gelebt hat und wie man es in der Zukunft nie wieder tun will.

Zu mittag gab es in meinem Café Spargelrisotto, wovon auch ich mir eine große Portion genehmigte. Über den ganzen Tag verteilt habe ich etwa 2 Liter Cola getrunken, um das ganze nochmal so richtig auszureizen. Ich muss hier zugeben, dass ich sehr gerne Cola und Süßkram trinke. Wasser war für mich nie eine Option, deswegen graut es mir jetzt schon vor den 21 Diätphase-Tagen.

Zum Nachtisch genehmigte ich mir Vanillepudding mit Pfirsichen aus der Dose, welchen ich langsam während meiner Arbeit vor mich her löffelte. Als die Schüssel nachmittags leer war, habe ich direkt weiter zugelangt und ein großes Stück meiner selbstgebackenen Schwarzwälder Kirschtorte gegessen. Normalerweise müssen meine Angestellten die großteile meiner Eigenkreationen probieren, weil mir das alles zu süß ist. Ich esse lieber Schnitzel, Chips und Bockwürstchen als Kuchen, Schokolade und Sahne.

Bis abends habe ich den Tag dann mit Kakao hinter mich gebracht. Abends gab es Pizza Hawaii und danach Chips vorm Fernseher. Ebenfalls genehmigte ich mir ein Glas Rotwein. Nach etwa 12 Stunden Fress-Marathon war ich froh, abends im Bett zu liegen und schlafen zu können. Ich esse sehr gerne, aber das war wirklich zu viel des guten und ich habe mich auch nicht mehr gut gefühlt, auch wenn es alles dinge waren, die ich in Maßen gerne esse.

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