Erfahrungsbericht Lisa Tag 2 Reduktionsphase

Freitag – für die meisten heißt das Wochenende. Für mich heißt es dieses Wochenende „Janine kommt unter die Haube – Reeperbahn 2016“ Wir feiern den Junggesellinnenabschied meiner Freundin. Hier bin ich diejenige, die am meisten auf den Rippen hat und wusste jetzt schon, dass ich mich super unwohl zwischen den ganzen Mädels fühlen würde. Aber es führt kein Weg daran vorbei.

Wir fangen morgens an – der Shake ging heute schon wesentlich leichter runter als gestern und auch heute hatte ich bis mittags keine Probleme, meinen Appetit im Zaun zu halten. Heute war es immer noch drückend, aber ich hatte mir bereits ein Gericht ausgesucht.

Es gibt heute Mittag Hähnchengeschnetzeltes mit Zwiebeln, Champignons und grünen Bohnen. Dazu einfach Zwiebeln und Champignons in der Pfanne mit etwas Wasser anbraten, Hähnchengeschnetzeltes dazugeben und alles solange auf niedriger Temperatur garen, bis die Hähnchenbrust durch ist. Dann die Pfanne mit Gemüsebrühe auffüllen, bis alles bedeckt ist.

Jetzt die Bohnen hinzugeben, einen Löffel fettarmen Frischkäse und einen kleinen Löffel Senf. Eventuell noch abschmecken, aber für mich war der Geschmack so gut. Für abends habe ich mir auch schon Hähnchengeschnetzeltes vorberaten und Paprika, Aubergine, Zucchini, Tomaten und Gurke vorgeschnibbelt.

Nach meinem leckeren Mittagessen muss ich sagen hatte ich nachmittags immer mal wieder Lust auf ein Eis, einen Milchkaffee oder irgendetwas, was ich nicht darf. Ich musste mich wirklich bemühen, standhaft zu bleiben und mir mein Ziel immer wieder vor Augen halten. Mein Eistee hat meine Gelüste allerdings wirklich gut in den Griff bekommen.

Abends wurde es stressig. Wir mussten unsere Braut abholen und überraschen. Ich habe mir also meine Tupperdose mit reichlich Gemüse gefüllt und das vorgebratene Hähnchen oben drauf gelegt und bin los. Nachdem ich mich als Fahrer bereiterklärt habe, konnte ich mein Glas Sekt nach dem anstoßen also unberührt wieder zur Seite stellen.

Auch wenn ich mich geärgert habe, gerade jetzt Diät und Junggesellenabschied aufeinander gelegt zu haben und nicht einen Schritt weiter geplant zu haben, war es ein gutes Gefühl, verzichtet zu haben. Für die Mädels gab es abends also noch Kartoffelsuppe mit Bockwürstchen und für mich Gemüse mit kalter Hähnchenbrust. Es war wirklich hart, aber so ein unglaublich befriedigendes Gefühl, hinterher sagen zu können, dass ich das durchgezogen habe.

Wir fuhren also los und mit reichlich schwarzem Tee und einigen Zigaretten habe ich auch die Hinfahrt ohne in unseren Süßigkeitenvorat greifen zu müssen überstanden. Um 2 Uhr nachts waren wir in Hamburg angekommen und sind dann auch direkt schlafen gegangen. Wir hatten morgen einen anstrengenden Tag vor uns.

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